Ein Blick hinter die Kulissen unserer Werkstattschule
Am 27. Oktober durften wir neue Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner des Jobcenters bei uns in der Werkstattschule begrüßen. Im Mittelpunkt standen das gegenseitige Kennenlernen, ein offener Austausch und die Frage: Was steckt eigentlich hinter unserer täglichen Arbeit?
Mit einer Präsentation und vielen Bildern aus unserem Arbeitsalltag stellten wir unser Team, unsere Aufgaben und die jungen Menschen vor, die wir auf ihrem Weg begleiten. Da es zu fast jedem Bild auch etwas zu erzählen gab, verging die Zeit wie im Flug – und unsere Präsentation dauerte am Ende gut eine Stunde.
Besonders erfreulich: Unsere Gäste folgten den Ausführungen bis zum Schluss aufmerksam und konzentriert. Eine solche Ausdauer beim Publikum erlebt man schließlich nicht jeden Tag! Im Alltag mit unseren Jugendlichen ist es manchmal schon eine pädagogische Herausforderung, die Aufmerksamkeit für längere Zeit aufrechtzuerhalten. Umso schöner war es, einmal selbst ein so aufmerksames Publikum zu haben.
Inhaltlich ging es um die Vielfalt unserer Arbeit: von individueller sozialpädagogischer Begleitung über praktische Projekte bis hin zur beruflichen Orientierung und der Entwicklung neuer Perspektiven. Denn hinter jedem Teilnehmenden steht eine eigene Geschichte, und manchmal braucht es mehr als einen Lebenslauf, um den nächsten Schritt zu schaffen.
Zum Abschluss konnten unsere Gäste bei einem Rundgang durch das Gebäude unsere Räumlichkeiten kennenlernen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Bereichen der beruflichen Erprobung, in denen unsere Teilnehmenden praktische Erfahrungen sammeln, eigene Fähigkeiten entdecken und verschiedene berufliche Tätigkeiten kennenlernen können.
Der Besuch bot eine schöne Gelegenheit, unsere Arbeit sichtbar zu machen, Erfahrungen auszutauschen und die Zusammenarbeit mit dem Jobcenter weiter zu stärken – mit einem gemeinsamen Ziel: jungen Menschen neue Perspektiven zu eröffnen und sie auf ihrem Weg in eine selbstbestimmte berufliche Zukunft zu unterstützen.
Text & Fotos: Agnieszka El-Ghamri